Jojos & Claudis Blog

Muskelkater

Melina 29.12.2011, 18:35

Es gibt jetzt einen kleinen Film (fast 2Minuten) mit englischem untertiteln der das Kichwa-Dorf vorstellt, nicht schoen aber besser als nichts. Bisher ist er nur auf DVD und nicht im Internet zu sehen... puhh :)

Seit ich nicht mehr arbeite bin ich nur noch am Raften und seit gestern auch Kajaken!! Soooo gut, will nichts andres mehr machen :)

und jetzt gehts wieder zum fluss...

 

 


endspurt

Melina 21.12.2011, 23:59

Die letzten Arbeitstage liegen vor mir und es gibt tatsaechlich ein kleines Video, zusammengesetzt aus allem was ich auftreiben konnte.

Morgen gibs noch begleitende Kitschwa Musik dazu und eventuell noch einen Text, wenn es zeitlich machbar ist.

Ansonsten ist ausser Party und sehr coolem River-Tubing nicht viel neues zu berichten. Weihnachtliche Stimmung ist bisher noch ueberhaupt keine aufgekommen, dazu ist es einfach zu heiss. Da hilft nicht mal die kitschige Weihnachtsdeko.

Ich geniess die Zeit hier sehr und werde mir jetzt ein Feierabend-Cerveza goennen...

 

 


der erste Turismustest

Melina 10.12.2011, 2:54

Die Kaffeproduktion ist jezt im kasten, sie haben tatsaechlich eine kleine sonycam aufgetrieben und es gab ca. 1 Sunde interessantes zu sehen und zu filmen. Danach gab es dann wieder einmal eine der hier seeehr beliebten Versammlungen die ca. 5 Stunden ging und dessen Inhalt ich leider nicht wiedergeben kann :) zum Abschluss wurde dann noch 2 Stunden cerveza getrunken, mh ein sehr produktiver tag also.

heute hat mich ein Paerchen aus Deutschland zur Arbeit begleitet die gerne sehen wollten was wir so machen.. nach 5 Stunden warten haben wir  die Pflanzen (sowas wie ein jungle garten) einer kitschwa familie anschaut, geerntet und danach die Wasserfaelle besichtigt. Sozusagen der erste Ausflug mit turisten.

Es gibt noch viel zu tun und ich hoffe die Zeit wird reichen.

Am Sonntag wird wieder gefilmt, diesmal ein sportevent, wenn es denn eine kamera gibt und Morgen gibts vielleicht einen besuch bei einem shamanen fuer mich oh oh..

 


me gustaTena

Melina 07.12.2011, 18:23

Meine 2.Woche in Tena und es gefaellt mir immernoch sehr gut!

Ich habe bereits viele schoene Plaetzte kennengelernt zum Beispiel am Fluss in Hoehlen oder Bars.

Meine Arbeit in Rukullakta laeuft bisher sehr langsam an. Geplant ist, dass ich einen Video-Spot mache, der das Kitschwa-Dorf mit seinen 17 Comunidades(Gemeinschaften) vorstellt. Die Organisation PKR(pueblo kitschwa rukulakta) bereitet sich gerade auf die geplanten Tourismusaktionen vor.

Meine Aufgabe war es bisher erstmal die Organisation kennenzulernen und mich den Leuten dort vorzustellen.Mehr noch nicht, da gerade keine Kamera und kein Programm verfuegbar ist.

Morgen soll es dann aber eine Kamera geben und ich werde mit dem Praesident der Produktionsgemeinschaft losziehen, um die Produktion von Kaffe und Kakau aufzunehmen...

Ich bin gespannt... !

 


fehlender teil 2

Claudi 18.04.2011, 3:47

hach, alles schrecklich durcheinander jetzt, aber ich wollte euch trotzdem nicht schuldig bleiben, was ich mit meinem letzten betreff gemeint habe.

wie gesagt, ein von uns lange entgegengefiebertes highlight unserer zeit hier war - kein geheimnis - der besuch von machu picchu. wir haben uns nach anfaenglichem ueberlegen letztlich dagegen entschieden, den ueberteuerten inca-trail - der in 4 tagen einige der bedeutesten inka-ruinen und den "offiziellen weg" unser vorfahrigen peruanischen freunde abklappert - sein zu lassen.stattdessen haben wir auf eigene faust das valle sagrado (heilige tal) der inka von cusco aus erkundet. los ging es mit der nur 20 minuten von der stadt entfernten tempelanlage sacsaywaman, von der wirklich noch unglaublich viele reste erhalten sind. (mehr hintergrundinfos will ich hier mal nicht liefern, der eifrig interessierte liest es bei gelegenheit selbst mal nach)

nach nur wenigen wanderminuten richtung norden geht es dann weiter mit 3 weiteren heiligen inka-staetten, so dass jojo und ich schon ueber eine gefaehrliche "ruinenueberdosis" gewitzelt haben.mit dem bus ging es dann weiter nach pisac, wo es einen grossen artesanias markt und einen weiteren archaeologischen park gibt, den wir dann (auch wegen der gefahr der ueberdosis) zugunsten eines milchshakes ein einem cafe mit blick auf berge und markttreiben ausgelassen haben.na gut, nicht ganz teilnehmende beobachtung, aber definitv leckere.danach ging es dann in den kleinen ort urubamba, wo wir beschlossen haben, die nacht zu verbringen. frisch und frueh am morgen brachen wir dann auch schon nach maras auf, eine wirklich beeindruckende, rundangelegte staette, die fast wie ein amphittheater wirkt, in der in wirklichkeit aber agrarische experimente durchgefuehrt wurden.der weg dahin war etwas schwierig- so haben wir, weil es keine oeffentlichen verkehrsmittel gab schliesslich ein taxi genommen, den fahrer warten lassen und dann erstmal auf dem marktplatz in einem kleinen abgelegenen dorf ein ordentliches fruehstueck verputzt.

gut, weiter ging es dann zu den salzterassen von, ja von, gute frage, habe ich gerade vergessen. war ne super 2 stuendige wanderung und dafuer, dass "unser" taxifahrer meinte "immer nur geradeaus", sind wir oft ins schwanken geraten, welches geradeaus er denn jetzt gemeint haben koennte.nun gut, weil wir ja kluge maedels sind, sind wir gut angekommen und konnten, anders als die anderen faulen touris, die sich mit einer gebuchten tour dahin schippern haben lassen, einen einmaligen blick auf die salzterassen, aus denen bis heute salz gewonnen wird, geniessen.(link zu nem foto photaki.es)

runter gewandert an die hauptstrasse ging es dann nach ollantaytambo (foto turismouniversal.com), wo eine ruinenanlage - warum ist das jetzt hier gruen? - zu sehen gibt, die mich kaum weniger beeindruckt hat, wie machu picchu selbst.wunderbar an/in einem berg gelegen hat sich hier sowohl ein tempel, als auch wohnanlagen und eine art "vorratskammer" aus der inkazeit erhalten. das kleine dorf ist dabei ungalublich schoen im tal gelegen.es ist wirklich nicht zu beschreiben, man muss da einfach mal hinfahren.

nach dem anschauen der anlage ging es dann weiter mit dem (furchtbar ueberteuerten) zug nach aguas calientes - dem letzten ort vor machu picchu, in dem man die nacht verbringen kann. einen bus - besser gesagt eine strasse - gibt es nicht, also gab es da nichts zu ueberlegen. auch das aguas calientes vor touris nur so wimmelt, das war uns sonnenklar.dennoch konnten wir im stroemenden regen ne bezahlbare bleibe finden, wenn nur der unertraegliche schimmelgeruch nicht gewesen waere....

gut, am naechsten tag freuh (4.30) ging es aus den federn, schliesslich wollten wir ja waynapiccha beklettern, der berg mit einer festung in machu picchu, auf den taeglich nur 400 leute raufduerfen. dass wir ruhig das ein oder andere stuendchen haetten schlafen koennen war uns da noch nicht klar, denn wegen dem heftigen regen, hatten sich an diesem tag nur wenige (fuer seine verhaeltnisse) leute nach m.p. getraut. ein vorteil - denn auch wenn die kaelte und die naesse kaum zu ertragen waren - hatte ich zuweilen momente, in denen ich ueber eine halbe stunde(!!!!) komplett alleine in irgendwelchen gemaeuern rumstromern konnte.grossartig war das.obwohl ich mich diesmal nicht um eine fuehrung oder tiefgruendige einzelheiten bemueht habe, fand ich es einfach grossartig die atmosphaere und den besonderen spirit - und das mein ich so - aufzusaugen.man fuehlt da dinge...wirklich.

klatschnass ging es dann nach cusco zureuck, wo wir noch einen gemuetlichen tag hatten, bevor es im nachtbus an den titicacasee ging.

so und da dieser teil schon ein wenig erzaehlt wurde und jojo schon ueber la paz berichtet hat sind wir in der gegenwart.und die sieht so aus: ich bin in sucre, der "weissen stadt". einer wirklich sehr schoenen, ruhigen, im vergleich zu la paz sehr sauberen und mir scheint reichen stadt im einem schmackerl an kolonialgebaeuden nach dem anderen. viele museen gibts hier und in eins oder zwei werde ich mich morgen begeben, bevor ich, mit den kanadischen madels, mit den ich gerade hier bin, am mittwoch nach potosi gehe, wo jojo gerade steckt. potosi war wegen seiner gold- (und anderen edelmetallminen) frueher eine der bedeutesten und reichsten staette boliviens, hat aber seit dem schliessen der minen unter extremer armut und arbeitslosigkeit zu kaempfen. potosi ist gerade in aller munde (in bestimmten kreisen) und in la paz gab es eine ausstellung zum thema, die vorher in berlin zusehen war. auch hier lohnt sich vielleicht mal ein "nachgooglen".falls ihr moegt. nun ja, vielleicht werden wir eben da ne minentour machen (koerperlich und fuer mich auch moralisch etwas anstrengend, weil noch einige minenarbeiter da schuften - in der extremen hoehe, in extrem engen schaechten, bei z.t. ueber 40 grad. menschlicher zoo sag ich nur und daher ueberlege ich noch, wie ich die idee finde..).

ok, heute mal ganz abwechslungsreich in mir unerklaerlicher gruener schrift sag ich adios und bis bald.c     

 

  


La Paz,Bolivien

Jojo 17.04.2011, 0:04

wie ich gerade bemerkt habe, hat claudi einen unglaublichen fortschritt im blog schreiben.......also versuch ichs mal wieder.

seit 5 tagen sind wir in la paz, der hoechsten millionenstadt der welt (3200 bis ca. 4000 meter hoehe). schaendlicherweise haben wir in diesen tagen sehr wenig gesehen oder besucht - wir waren sehr, sehr faul die letzten tage. unser hostel nennt sich "party-hostal" und naja,wir haben diesem namen alle ehre gemacht. aber dies ist ein guter grund um wieder nach bolivien zu reisen.

was wir jedoch gemacht haben ist shoppen, shoppen,shoppen.....und zwar nicht nur fuer uns- nein,nein - wir denken an alle daheimgebliebenen und haben mega viele geschenke eingekauft. da diese zu schwer oder zu viele fuer unseren reiserucksack waren haben wir ein "kleines paeckchen" nach deutschland geschickt. der "hexen-markt" ist hier in la paz der beruehmteste markt - bei diesem kann man sehr schoene sachen erstehen - von kleinen getrockneten lamas bis hin zu zig-tausend heilkrautern.

bolivien ist das aermste land sued-amerikas und dies kann man auch an den preisen sehen. die meisten dinge sind billiger als in peru oder ecuador. unser zimmer in einem guten hostal kostet umgerechnet ca. 3,5 euros, ein mittagessen, in einem einheimischen restaurant, bekommt man fuer 0,70 bis 1,00 euro und in der happy-hour zwei cocktails fuer 2 Euro. also fuer touristen sehr nett, aber fuer die arme einheimische bevoelkerung natuerlich nicht. deshalb sind hier auch gerade grosse demonstrationen im gange. so viele leute gehen hieri n la paz jeden tagauf die strasse - das ist unglaublich. die wichtigsten, groessten strassen sind oft den ganzen tag durch die demonstranten gesperrt. angefangen haben diese anfang des jahres da die lebensmittelpreise angestiegen sindundjetzt geht es vor allem auch um die niedrigen Loehne, die die arbeitende bevoelkerung erhaelt. bin mal gespannt wie diese sache weitergeht.

heute abend gehe ich nach potosi. dies war frueher, durch die dort existierenden minen eine der reichsten staedte in suedamerika, seit diese minen erschoepft hat sie sich zu einer der aermsten staedte entwickelt. ich moechte sehr gerne eine mine besuchen, dies muss sehr spannend sein, wenn anscheinend auch nicht ganz ungefaehrlich.

machts gut und bis bald (wir haben nur noch 19 tage!!! - mist)


machu pichenass

Claudi 10.04.2011, 19:35

buenas tardes amigos,

ich sitze gerade in einem internetcafe in copacabana/bolivien mit blick auf den titicacasee.an diesem wunderschoenen ort verweilen wir mittlerweile den 2. tag.vorgestern, angekommen von puno, sind wir direkt mit dem boot zur isla del sol - der groessten insel im see - uebergesetzt, sind ein bisschen rumgewandert, haben lecker gegessen und uns rotwein gegen die kaelte (die naechte sind echt unglaublich knackig) gekauft. am naechsten tag sind wir recht frueh los, um ans nordende der insel (8km) zu wandern. die landschaft ist wirklich so wunderbar; schwer mit worten zu beschreiben.zwischendurch sind wir wegen nem heftigen regen klatschnass geworden, aber bald gab es wieder sonnenschein und ein picknick in einer alten ruine.eine inka-ruine war auch das ziel unserer wanderung.diese befindet sich eben wie gesagt genau am nordzipfel der insel und die legende besagt, dass die kultur der inka, sowie der kult der sonne, des mondes und ueberhaupt die gesamte kosmologie der inka hier ihren usprung genommen hat.ein ganmz wichtiger ort also, an dem wir da waren.zurueck zum suedende, wo unser boot zurueck nach copacabana abgelegt hat, haben wir einen anderen weg gewaehlt, der direkt an der kueste entlangging. war wunderbar, der see ist so gross, man kann nicht mal das ende sehen und hat somit das gefuehl man ist am meer.wunderschoen.weil wir den weg etwas unterschaetzt hatten (etwa 10km) mussten wir fast rennen, aber am ende haben wir unser boot noch erreicht.

die dame hier im internetcafe will mittagessen, also muss ich - trotz ungewoehnlichen schreibflusses - erstmal schluss machen.

bis bald,

claudi

 

 


ein hauch von geschichte und ganz viel sonne

Claudi 02.04.2011, 2:13

hallo ihr lieben,

viel ist wieder passiert und wenig geschriben wurden. also hier mal n kurzer abriss. die jojo und ich haben uns in arequipa getroffen und sind gemeinsam zu einer 3-tageswanderung in den canyon de colca aufgebrochen.das ist nun rein gar nicht nur irgendein tal, nein, sondern der 2.tiefste canyon der welt.wunderbar war unsere tour - haben auf dem hinweg einige condore gesehen - majaestaetische voegel, wirklich - und konnten uns an der landschaft gar nicht sattsehen; unglaublich viele kakteen- und andere pflanzenarten, saftig gruene huegel, schneebedeckte gipfel und wuestenartige felsformationen.unglaublich und nur empfehlenswert.nach einer etwa 4stuendigen wanderung - nur runter -  und einem eher ruhigen ersten nachmittag, den wir mit lesen, schreiben und schwelgen zugebracht haben, sind wir am 2.tag der tour zum "paradies" gewandert.das ist so eine art oase, wo es kleine huettchen zum schlafen, haengematten, einen riesigen pool (!!!), tolle ecken zum ausruhen und ein volleyballfeld gab.es war so paradiesisch da und der name somit nicht uebertrieben.ins tal rein heisst eben aber auch aus dem tal raus und so haben wir uns am 3. und letzten tag den ganzen berg wieder hochgeschleppt.wobei so kann man das gar nicht sagen, denn die meisten der leute brauchen so um die 3-4 stunden und wir waren erschoepft aber gluecklich nach reichlich 2 stunden oben.jawohl.zur belohnung gabs ein lecker fruehstueck und dann ein bad in heissen thermalquellen.kann man nicht meckern denkt ihr jetzt? recht habt ihr.war super.

zurueck in arequipa gings straight zum nachtbus nach cusco, wo ich nach einer - wie immer im bus schlaflosen nacht - etwas zerknirscht angekommen bin.

nach einem guten fruehstueck in unserem super-hostel und ganz viel sonnenschein war ich allerdings wieder bestens gelaunt, was durch die nachmittagsshoppingtour auf dem kunsthandwerk nur noch besser wurde.bin jetzt besitzerin eines tollen alpakapullis, dicken socken und ein, zwei geschenken fuer die daheimgebliebenen.

der heutige tag war gott sei dank frei von schlechten aprilscherzen und wurde mit dem stadtbummel und nem museums- und kirchenbesuch gut ausgefuellt.die zugtickets fuer macchu picchu sind gekauft, die wanderroute steht, die waesche ist auch in der lavanderia so dass heut zum freitagabend guten gewissens mal wieder der eine oder andere coctail den hals runterrinnt und das salsatanzbeinchen geschwungen werden kann.der hauseigene salsa-lehrer des hostals hat geburtstag und kann also gleich dem ein oder anderen ungelenken mitteleuropaer auf die spruenge helfen.

viva la fiesta.alles liebe.claudi

 


normal beherrsche ich die kunst des schreibens

Claudi 26.03.2011, 23:05

mir fiel schon des oefteren auf, dass es bei mir von verschreibern nur so wimmelt. hier also ganz offiziell entschuldigung dafuer.

die tastaturen hier sind allerdings manchmal recht wild und nichts ist dort, wo es gewoehnlich ist. ich hoffe, ihr versteht mich dennoch.


sand, wohin das auge reicht

Claudi 26.03.2011, 23:02

buenas tardes ihr lieben,

hier mal wieder ein kurzes, aber deshalb doch von herzen kommendes lebenszeichen.

nach 2 tagen in der oase huacachina, die sich unweit von ica mitten in der wueste befindet, 200 seiten lesen und gammeln an der lagune, superlustigen sanboarden, einer buggytour durch die weuste und mit ganz viel sand im schuh als erinnerung bin ich mittlerweile im sueden perus - genauer in arequipa, der 2.groessten stadt nach lima - gelandet. muede bin ich, denn die reise von ica war mit 13 stunden trotz luxusbus mit dinner und freuhstueck ¨ans bett¨nicht gerade unbeschwerlich. intnsive museumsbesuch habe ich daher erstmal verschoben und mir die zeit heute mit nem bisschen durch die stadt streunern, ganz viel eis essen und lesen auf der dachterasse meines hostels vertrieben. muss auch mal sein, nachdem ganzen ¨reisestress¨.

morgen werd ich altes monasterio besuchen, was wohl zum verlaufen gross sein soll und etwa 3 stunden in anspruch nimmt. wenn jojo nicht ueber nasca abgestuerzt ist werden wir denk ich montag gemeinsam zum wandern in den colca canyon - tiefste schlucht der welt - aufbrechen. wird ein spass denk ich, denn trotz regenzeit herrscht miest strahlender sonnenschein - petrus, gracias.

machts huebsch.claudi

 


Sand soweit das Auge reicht

Jojo 26.03.2011, 22:55

Sand, Sand, Sand.

Nach der Grossstadt Lima ist die peruanische Wueste ein unglaublicher Gegensatz. Lima ist ganz nett, aber halt eine Grossstadt, die ueberall auf diesem Planeten sein koennte. Also vor Allem in den Stadtteilen, in denen wir uns bewegt haben (Claudi hab ich in Lima wiedergetroffen, wir waren Nachbarinnen in zwei super Hostals). In diesen reichen, sichereren Teilen Limas kann man sich gar nicht vorstellen, dass nur ein paar Kilometer entfernt, in der selben Stadt, krasse Armenviertel existieren.

Nach Lima gings nach Huacachino, in der Naehe von Ica. Dies ist eine Oase in der Wueste, in der ca. 50 Leute wohnen und um die 100 Touris verweilen. Ein sehr schoener, ruhiger, mini-kleiner Ort - so wie man sich eine Oase vorstellt. Dort haben wir eine Buggy-Tour inklusive Sandboarding gemacht. Das war ein ein einmaliges Erlebnis. Zum einen mitten in der Wueste zu sein - nur Sandduenen, um dich herum - nix ausser Sand und trotzdem ist es eine vielseitige Landschaft, dann zum anderen war das Sand-Buggy fahren natuerlich super lustig und der Hoehepunkt war dann das Sandboarden. Kann man sich ein bisschen wie Schlittenfahren vorstellen - wir haben uns auf den Bauch gelegt und ab ging die wilde Fahrt - im Durchschnitt hat man wohl so um die 70 km/h drauf. Eine Gaudi sag ich euch!

In Huacachino hab ich jedoch nur eine Nacht (in dem heissesten Zimmer meines Lebens) verbracht, weil man ausser entspannen nciht wirklich was machen kann. Gestern Nacht bin ich dann in Nazca angekommen, um mir die Nazca-Linien in der Wueste anzuschauen. Die Nazca-Linine sind riesige Scharrbilder im Sand, die verschiedene Figuren darstellen, bspw. ein Affe, ein Wal oder ein Astronaut. Die aelteste Figur ist anscheinend schon 800 v.Chr. entstanden - also richtig alt, aber noch sehr gut erhalten. Um diese Figuren und Formen ranken sich immer noch viele Theorien und Mythen - bis heute ist man sich nicht hundertprozentig sicher, fuer was oder wie die Menschen damals diese Figuren gemacht haben.

Und da man nun mal die Figuren aus der Luft am besten sehen kann bin ich heute morgen mit einer kleinen Maschine zu einem Rundflug ueber die Wueste in den Himmel gestiegen. Ein super Erlebnis! Ich bin davor noch nie mit so einem kleinen Flugzeug geflogen - jedes Flugloch hat man gespuert und um die Nazca-Linien zu erkennen sind wir ganz schoen kurvig und schaeglagig geflogen. Das war mal wieder ein teurerer Spass, der sich fuer mich jedoch auf alle Faelle gelohnt hat!

Heute nacht gehts fuer mich mit dem Nachtbus (die Busse sind hier luxerioes!) weiter nach Arequipa...........hasta luego!


herrjeee

Claudi 23.03.2011, 23:51

die schreibblockade hat mich mal wieder erwischt.und so wie ich das hier sehe die jojo wohl auch...

also nur mal kurz; nach einer wirklich sehr schoenen, aber auch sehr harten wanderung in der codillera blanca (fast den ganzen tag gab es regenschauer und der atem bleib auf 5000m auch schon mal aus) bin ich gestern gut in lima gelandet.bin nach einigen problemchen in einem netten hostel gelandet und hab auch ne nette, altbekannte nachbarin: jojo.wohnt in einem hostel direkt nebenan.so haben wir uns wieder und werden morgen gemeinsam nach ica in die wueste aufbrechen.

kurz und gut.

eure claudi 


am strand

Claudi 13.03.2011, 17:46

hallo geehrter leser,

nach den sehr schoenen tagen in cajamarca (mein highlight war eine wanderung in cumbe mayo - sind so ganz seltsame, schmale, hohe felsformationen in denen eine kultur schon vor christi ausgekluegelte kanalsysteme errichtet hat) bin ich schliesslich gestern morgen gen trujillo an die kueste aufgebrochen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass der tsunami hier nicht in voller wucht angekommen ist. nix passiert also.

gerade geht es mir auch wieder besser, aber gestern, puh, hatte ich die schlimmste busfahrt meines lebens: 8 stunden sitzen mit durchfall, kotzen, als ich gegen 5 in trujillo ankam. hab dann auch nichts anderes mehr gemacht als nur geschlafen. 

bin dafuer heut schon ganz frueh aufgebrochen, hab mir die stadt angesehen und bin jetzt in huanchaco an der kueste.ist laengst kein geheimtip mehr und daher recht touristisch. allerdings ist wohl gerade n bisschen leerer wegen der tsunami-warnung. mal sehen. heut ist megamieses wetter, aber ich denk, ich bleib n paar tage, denn es sieht sehr nett aus hier und die meeresluft wird guttun.
jojo hat mir gerade geschrieben, dass sie heute abend in trujillo ankommen wird und ich geh mal davon aus, dass wir uns morgen oder uebermorgen hier treffen werden.

kein grund zur besorgnis also liebe eltern:-)

gut, dass solls erstmal gewesen sein.

bis bald. c


natur und andere katastrophen

Claudi 11.03.2011, 15:13

jetzt hab ich mich schon so auf das weiterziehen an die kueste gefreut und nun das - in ganz suedamerika alarm wegen dem tsunami, der von japan, die gesamte pazifikregion bedroht.

muss wohl nun noch n tag laenger ausharren bevor es zur ersehnten erholung an der kueste kommt....


hin und her, her und hin

Claudi 10.03.2011, 2:37

hehe ihr lieben,

hier - wow, wie motiviert ich bin zu schreiben - mein neuester stand.

gestern in den fruehen morgenstunden, kam ich angeschlagen in leymebamba an, nachdem ich mich auf der busfahrt von chachapoyas 2mal oral entleeren musste.entweder war mir aus solidaritaet schlecht oder jojo und ich hatten beide an verschiedenen orten was schlechtes gegessen, denn jojo ging es wohl noch schlechter wie mir, so dass sie gerade noch in chachapoyas weilt, um sie auszuruhen.

in leymebamba hab ich erstmal meinen rucksack verstaut und mich auf die wanderung - etwa 3km bergauf - zum hiesigen museum gemacht, in dem ein kompletter, kuerzlich entdeckter archaeologischer fund, der bisher ungeahntes wissen ueber die chachapoyas kultur preisgibt, ausgestellt ist.ich hab mich wirklich den weg hochgeschleppt und war so froh, dass als mir ein maedchen ihr pferd angeboten hat, so dass ich den rest reiten konnte.

am museum angekommen, hatte selbiges noch zu, aber nachdem ich ein bisschen rumgerufen habe, hat mir jemand aufgemacht und ich hatte noch das glueck eine kostenlose, 3 stuendige fuehrung von einem ambitionierten peruanischen archaeologen zu bekommen.da man zu der lagune, wo man die sachen - hunderte mumien, grabbeigaben, keramiken und anderes- gefunden hat, leider nur sehr schwer erreichen kann, war das museum eine wirklich gute alternative um einen authentischen einblick in die kultur zu bekommen.

gegen 12 bin ich also den weg zur stadt, die mehr wie ein dorf ist, zurueckgelaufen und dachte mir so, dass nun noch genug zeit waere um zu den felsgraebern nach revash zu laufen.um da hinzukommen musste man allerings erstmal um die 25km per auto und etwa 5km per pedes zuruecklegen. es klingt vielleicht unglaublich, aber es ist wirklich so, dass es in leymebamba exakt einen bus in diese richtung gibt - um 5 uht morgens -, trampen ging nicht, weil nicht ein auto in binnen einer stunden und der taxifahrer wollte mich komplett abzocken.

da es nun auch schon gegen 2 war, musste ich einsehen, dass es an diesem tag nicht mehr zu meistern war. da leymebamba allerdings auch nicht ueber einen geldautomaten verfuegt und ich nicht mehr genuegend fluessig war, konnte ich keine 2. nacht mehr im ort bleiben.

immernoch mit bauchweh und uebelkeit trottete ich also niedergeschlagen in der gegend herum, um irgendwo zwieback aufzutreiben.als ich mit traurigem gesicht an 3 alten maennern vorbeikam,die auf einer bank auf dem platz vor der kirche sassen, erzaehlte ich ihnen, dass ich vorallem wegen der wanderung nach revash hier war und es nun augenscheinlich nicht ginge. sehr nett, was dann passierte - der ´aeltestenrat´begannsofort zu tagen und alle moeglichen familienmitglieder, die ueber ein motorrad oder auto verfuegen, wurden angerufen, um mich doch noch irgendwie hinzubringen.aber nix, die guten enkel, soehne und neffen mussten arbeiten und es war ohnehin nicht mehr zu aendern, dass es fuer eine wanderung von 5 stunden einfach schon zu spaet war im anbetracht der tatsache, dass es kurz nach 6 dunkel wird.

eingerahmt und von den opis, die mich lieb in ihre mitte nahmen und einigen netten gespraechen ueber die liebe und das leben ging es mir wieder besser und ich machte mich auf in mein diesmal sehr gemuetliches hotelzimmer, dass sogar ueber einen kleinen balkon mit blick direkt zur ´plaza´ verfuegte.ich kuschelte mich fein in eine decke und hatte glueck noch zeuge des munteren frauentagsritual sein zu duerfen, dass im kleinen staedtchen leymebamba so von statten ging, dass frauen feministische reden hielten, man trank und munter tanzte.

war alles in allem also ein unaufregender, aber angenehmer tag und am ende auch gut, dass ich mich ein bisschen ausgeruht habe.

heute bin ich wieder frueh raus, um zum naechsten ziel-cajamarca- aufzubrechen.nach 9 stunden im bus bin ich endlich da und werde mich wohl gleich in eine oertlichkeit begeben, in der man sahnig, alkohlische mixgetraenke an den mann-oder eben an die frau bringt. werde jojo und das ritual des kartenspiels wohl sehr vermissen, aber ansonsten fuehl ich mich grad frei und ganz zufrieden mal als einzelkaempferin unterwegs zu sein.

wir treffen uns bald wieder amiga, bis dahin cuidate.

hier ist es gerade 22.36 daher an alle daheimgebliebenen - gute nacht.

c


fotos

Claudi 07.03.2011, 16:40

eine sache noch: die tollste web-administratorin der welt - die dany - hat gerade geschrieben, dass sie die bilder unserer abenteuer nicht mehr ohne weiteres von facebook hier her uebertragen kann.dass heisst, in zukunft werden wir die bilder wieder direkt an dany schicken, was, leider viel zeit und geduld kostet, denn gelegntlich hat man das gefuehl kleine maeuse im laufrad treiben die rechner hier an.aber es kommt bald bildmaterial. fuer alle die facebook haben hier nochmal unsere seiten:

jojo  - johanna greuter

claudi - alegra con anoranza 


den inneren schweinehund ueberwinden

Claudi 07.03.2011, 16:28

hallo liebe freunde, familien,

erstmal meinerseits ein grosses "perdon" fuer meine doch sehr lang anhaltende schreibfaulheit. ich gelobe hiermit besserung.

wie ihr ja alle schon wisst, sind wir mittlerweile in peru gelandet und nach anfaenglichen startschwierigkeiten (unfreundliche leute, lange, unbequeme busfahrten, muedigkeit, eklige hostelzimmer) denke ich, kann ich fuer uns beide sprechen und behaupten: jetzt fuehlen wir uns langsam wohl und angekommen. gerade verweilen wir noch in chachapoyas. nachdem wir schon auf dem sprung waren, sind wir nochmal zurueckgekehrt, um zu dem 3.hoechsten wasserfall der erde (781m), der sich 20km von hier, genau in gocta/nordperu befindet, zu wandern.

hat sich gelohnt die eigene "comfort zone" (nach dem fall zu guttenberg moechte ich darauf hinweisen, dass dieses wort auf ein zitat von ben d. zurueckgeht) zu verlassen und sich auf den etwa 2,5 stuendigen, zu weilen recht anstrengenden weg zu machen. wirklich, war ein extrem imposanter anblick, schon daher, weil der wasserfall eingebettet in einer wunderschoenen schlucht liegt.

danke also an die netten peruanischen jurastudenten, die uns in kuelap ueberredet haben nicht zu gehen, ohne den wasserfall zu besuchen.

heute ist die jojo zu zu steinsargophargen (hab gerade keinen duden) aufgebrochen, die weit oben in felsen gehauen sind. ich hab gerade vergessen, wie der ort heisst, aber die jojo schreibt da sicher noch was zu.

ja und ich hatte heute geplant weiter nach sueden aufzubrechen und nach revash zu wandern (was das ist, schreib ich, wenn ich denn endlich da war) . nur leider habe ich immernoch mit meinem kleinen orangenen giraffenwecker zu kaempfen.er blieb stumm und ich in chachapoyas.morgen also neuer tag, neues glueck und so werde ich diesen tag einfach mal als gammeltag gestalten, vokabeln lernen, nachrichten lesen und e-mails schreiben.blog ist hiermit erstmal erledigt und so hat mien veroasster bus ja auch was gutes.

bis zum naechsten mal. bleibt gesund und munter.claudi


Herzlich Willkommen in Peru!

Jojo 06.03.2011, 1:49

Seit letztem Mittwoch sind wir nun also in Peru. Es war total unkompliziert ueber die Grenze zu kommen, einmal ueber die Bruecke laufen, ein paar Stempel in den Pass und schwupps ist man willkommen.

Die ersten Tage haben wir viel Zeit im Bus verbracht, mal hier und da eine Nacht in einer Stadt verbracht und jetzt sind wir in den Anden, in Chachapoyas.

Die ersten Eindruecke von Peru waren sehr zwiegespalten. Die Staedte haben uns nicht zugesagt und bei den Leuten waren wir uns erstmal auch  nicht so sicher, aber dies hing bestimmt auch viel von unserem eigenen Befinden ab. Wir haben uns oftmals sehr angestarrt gefuehlt und die Leute waren auch sehr aufdringlich in den Staedten. Muessen uns halt erst daran gewoehnen.

Heute waren wir in Kualep, einer ehemaligen Festung der Chachapoya-Gesellschaft, die hoch in den nordperuanischen Anden liegt. Von der Ausdehnung her ist Kualep anscheinend sogar groesser als Machu Pichu, doch verirren sich bei weitem nicht soviele Touristen und Besucher hierher.

Wir haben uns fuer den Aufstieg zu Fuss entschieden. Bergauf, bergauf, bergauf, nur bergauf.....in knappen 4 Stunden hochlaufen hatten wir endlich die Ruinen erreicht! puh, anstrengend, aber hat sich auf alle Faelle gelohnt - der Blick war herrlich, das Wetter schoen, die Luft wunderbar und ich war dann auch stolz auf mich, dass ich es geschafft habe.

Die Festung selber war auch sehr beeindruckend. Sie besteht aus verschiedenen Stockwerken in denen wahrscheinlich verschiedene Gesellschaftsschichten gelebt haben und wird durch 2 Wachtuerme begrenzt. Bis heute hat man jedoch viele "Geheimnisse" von Kualep nicht aufklaeren koennen, was vieles noch geheimnissvoller macht. Dadruch, dass die Ruinen ueberwuchert von Pflanzen sind hat es heute, finde ich, echt eine geheimnissvolle, mystische Atmosphaere.

Am Eingang der Ruine haben wir eine Studentgruppe (Jura) kennengelernt, die uns auch gleich angeboten haben, bei ihrer Fuehrung mitzulaufen. Da hattenw ir natuerlich mal wieder Glueck! Unser eigentlicher Plan war fuer morgen weiter gen Sueden zu fahren, da die Studenten uns aber ueberredet haben mit ihnen noch den 3.hoechsten Wasserfall der Erde )anscheinend nach neuen Berechnungen) anzuschauen, sind wir wieder zurueckgefahren und machen diesen Ausflug morgen mit. Gerade eben regnet es hier wie aus Giesskannen (halt Regenzeit) und deshalb hoffe ich, dass das Wetter uns morgen Sonnenschein beschert.


Wir sind zurueck!!!!!

Jojo 01.03.2011, 19:21

Falls noch jemand auf den Blog schaut, freue ich mich euch wieder begruessen zu duerfen!!

 

Seit dem letzten Eintrag ist so viel passiert auf unserer Reise und ich weiss grad gar nicht so recht wo anfangen....

Vll gebe ich am besten mal kurz einen kleinen Ueberblick an welchen Orten wir waren (falls jemand eine Landkarte zur Hand hat oder nachschauen will). Das letzte Mal habe ich euch aus Quito, der Hauptstadt geschrieben. Danach gings an die direkt an die Kueste (um die 10 Stunden im Bus...puhh), die wir dann von Nord- nach Sued runter gefahren sind - die Orte, in denen wir waren, heissen Canoa, Crucita und Montanita. Vorwiegend aus gesundheitlichen Gruenden verweilten wir laenger als geplant an der Kueste, doch nach Montanita gings schlussendlich nach Guayaquil, der groessten Stadt Ecuadors. Ehrlich gesagt hatten wir bei der Einfahrt in diese Stadt ein bisschen Angst oder ein mulmiges Gefuehl, weil wir schon zu genuege schlimme Geschichten ueber Guayaquil gehoert hatten - Leute werden fuer 13 Dollar abgeknallt, obwohl du den Raeubern dein Geld und alle Habseligkeiten gibts, stechen sie dich trotzdem ab, die Mehrheit der Taxifahrer sind gefaehrlich, sie fahren dich in eine dunkle Seitenstrasse, um dich dort auszurauben - und weitere solche tollen Geschichten. Na ja, schlussendlich haben wir die "boese" Stadt ohne Probleme, ohne Zwischenfaelle und ohne Diebe locker ueberlebt. Wir bemerkten aber schon, dass wir uns nicht ueberall frei bewegen konnten, wir bewegten uns sicherheitshalber -sicher ist sicher- nur im sogenannten "Wattebaeuschchen-Bereich". Nach der grossen Stadt gings dann per Flieger auf das Galapagos-Archipel. Mensch! Galapagos ist einmalig. Am besten wir schreiben einen eigenen Blogeintrag ueber GAlapagos. Dies ist jetzt ja erstmal ein kleiner Ueberblick-Eintrag. Aber sagen wirs so: das viele Geld hat sich gelohnt auszugeben.

Nach Galapagos sind wir noch weiter in den Sueden. Ich wollte unbedingt noch in die Mangroven, ein Grund war, weil dort oft Delphine gesichtet werden. Mit dem Boot durch die MAngroven, alte Fischerboote mit tausend Voegeln, die drumherum schwirren, das hat sich auch ohne Delphine gelohnt - dachten wir, da wir schon auf der Rueckfahrt waren und noch keine Delphine in Sicht waren. Doch schlussendlich kamen sie doch noch an!! Delphine sind einzigartige Tiere! Schon beim Anblick hat man ein ganz besonderes Gefuehl.

Nach der Kueste gings in die Sierra, in die Anden. In Riobamba haben wir einen Freund zum Lebewohl-sagen besucht. In Ambato waren wir auf der Suche nach einer besonderen Ledertasche und sind dann in einem kleinen Dorf in der Naehe fuendig geworden. Von Alausi (suedlich von Riobamba) sind wir dann mit der einzigen verkehrstuechtigen Eisenbahn, die noch existiert zur "Teufelsnase" gefahren - na ja, landschaftlich super schoen, aber halt Zug fahren, haetten wir mit dem Bus schneller und guenstiger gehabt. Nach unserer "aufregenden" Zugfahrt war unser naechstes Ziel Ingapurca - eine Ruinenstaette der Inka. Jooo, vor lauter Nebel, den wir an diesem Tag erwischt haben, konnten wir nicht alles ueberblicken. Doch hat uns der Nebel eine ganz besondere, mystische Atmosphaere bescherrt - also, Daumen hoch fuer diesen Ausflug. Nach Ingapirca gings fuer ein paar Tage nach Cuenca, der drittgroessten Stadt in Ecuador. Wir haben davor schon von vielen Leuten - Touristen, sowie Einheimsichen - gehoert, dass diese Stadt die schoenste ueberhaupt in Ecuador ist....und Recht hatten sie. Eine sehr schoene alte Kolonialstadt, mit viel Kultur, schoener Atmosphaere und netten Leuten.

Gestern sind wir von Cuenca suedlich nach Loja aufgebrochen. Loja ist.....na ja, sagen wir mal so..um nach Peru zukommen ein guter Durchgangsort. Genau dies ist es fuer uns.......morgen um 6 Uhr frueh gehts fuer uns auf nach Peru! Neues Land, neue Leute, viel zu sehen......wir sind gespannt und berichten - Versprochen!- jetzt wieder oefter darueber.

So, dies war der "kleine" Ueberblick. Genauere, spannende, kleine Erlebnisse und Alltagsgeschichten kommen dann die naechsten Tage.

Machts gut!